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Aufgaben und Ziele

Die im April 1953 gegründete "Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und lntensivmedizin e.V." (DGAI), vereinigt als medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft heute nahezu 15.000 Mitglieder. Nach ihrer Satzung hat sie die Aufgabe, "... Ärzte zur gemeinsamen Arbeit am Ausbau und Fortschritt der Anästhesiologie, lntensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie zu vereinen und auf diesen Gebieten die bestmögliche Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen":


ANÄSTHESIOLOGIE

Über 21.000 Fachärzte für Anästhesiologie sorgen hierzulande für den reibungslosen Verlauf operativer Eingriffe.

INTENSIVMEDIZIN

Intensivmediziner helfen schwerkranken Menschen. Ihr Einsatz schenkt vielen Patienten ein zweites Leben.

NOTFALLMEDIZIN

Durch schnelles, fokus-siertes und präzises Handeln leisten Notfallmediziner entscheidende Erste Hilfe.

SCHMERZMEDIZIN

Die moderne Schmerz-medizin, ein Spezialgebiet der Anästhesiologie, weist vielen Betroffenen Wege aus der Schmerzfalle.


  • Weiterentwicklung der Anästhesiologie in Wissenschaft und Praxis.
  • Vertretung der anästhesiologischen Interessen in Lehre und Forschung.
  • Wahrung der Interessen des Fachgebietes gegenüber anderen wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften und gemeinsam mit dem "Berufsverband Deutscher Anästhesisten e.V." (BDA) gegenüber Ministerien, Behörden, Kammern und Verbänden.
  • Festlegung der Schwerpunkte anästhesiologischer Fort- und Weiterbildung.
  • DGAI und BDA tragen gemeinsam die "Deutsche Akademie für Anästhesiologische Fortbildung e.V." (DAAF), die regelmäßig Weiter- und Fortbildungsveranstaltungen für Anästhesisten durchführt.
  • Entwicklung und Förderung von Maßnahmen der Qualitätssicherung.
  • Veranstaltung und Förderung wissenschaftlicher Tagungen und Durchführung von Fortbildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen.
  • Mitwirken an der Gestaltung und Fortentwicklung der Ärztlichen Weiterbildungsordnung in Zusammenarbeit mit der Bundesärztekammer und den Landesärztekammern.
  • Öffentlichkeitsarbeit für das Berufsbild des Anästhesisten.
  • Veranstaltung des Deutschen Anästhesiecongresses (DAC), des Hauptstadtkongresses (HAI) der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin und regionaler sowie internationaler Anästhesiekongresse.
  • Herausgabe der Zeitschrift "Anästhesiologie und Intensivmedizin" (gemeinsam mit BDA und DAAF).
  • Mitgliedschaft in der "World Federation of Societies of Anaesthesiologists" (WFSA), des Zusammenschlusses aller nationalen Anästhesie-Gesellschaften und der "European Society of Anaesthesiology" (ESA).

Fachübergreifende Kooperationen

Gerade auf den Gebieten Reanimation, Notfall- und Intensivmedizin sowie Schmerztherapie leistet die DGAI noch immer entscheidende Entwicklungsarbeit. Im Gefolge dieser Arbeit ergaben sich enge Berührungspunkte mit anderen wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften. Interdisziplinäre Vereinbarungen und gemeinsame Entschließungen haben die Grundlage für eine zeitgemäße fachübergreifende Kooperation geschaffen.

Die Initiativen zur Organisation der lntensivmedizin und zur Weiterbildung von Krankenschwestern und Krankenpflegern waren richtungsweisende Impulse, die von anderen Fachgesellschaften und schließlich auch von der Deutschen Krankenhausgesellschaft aufgegriffen wurden. Diese Aktivitäten bildeten den Grundstein zum Zusammenschluß aller von der Intensivmedizin berührten wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften und Berufsverbände zur "Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin" (DIVI) im Jahre 1977.

Gleichfalls war die DGAI maßgeblich an der Gründung der "Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Schmerztherapie" (DIVS) beteiligt.

Empfehlungen und Richtlinien der DGAI zur Organisation der anästhesiologischen Patientenversorgung, der lntensivmedizin, des Rettungswesens, zur Sicherheit medizin-technischer Geräte, zur Weiterbildung von Ärzten/-innen und Pflegepersonal sowie Leitlinien in der Anästhesiologie und Intensivmedizin haben allgemeine Anerkennung gefunden.