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Geschäftsordnung Kommissionen und Arbeitskreise

pdf Satzung der DGAI (PDF) (47 KB)


Verabschiedet vom Engeren und Erweiterten Präsidium der DGAI am 9./10. März 2001 in Mannheim
Ergänzung des Punktes D. "Foren" verabschiedet vom Engeren Präsidium der DGAI am 7. November 2003 in Nürnberg.
Änderungen des Punktes B. "Wissenschaftliche Arbeitskreise" durch Beschluss des Präsidiums der DGAI am 21./22.11.2012.

Gemeinsame Geschäftsordnung des Engeren und des Erweiterten Präsidiums der DGAI für die Einsetzung von Kommissionen, wissenschaftlichen Arbeitskreisen, eines Präsidentenbeirates, Foren und Beauftragten

A. Kommissionen

  1. Zweck der Kommissionen:
    Die Präsidien können Kommissionen zur Bearbeitung der von Ihnen sowie von den anderen Organen der DGAI wahrzunehmenden Aufgaben einsetzen.
  2. Gliederung der Kommissionen:
    Die Kommissionen gliedern sich in ad hoc Kommissionen und permanente Kommissionen.
    1. Ad hoc Kommissionen:
      Ad hoc Kommissionen werden für zeitlich limitierte Aufträge berufen, insbesondere zur Vorbereitung und Ausarbeitung von Beschlüssen der Präsidien zu bestimmen Sachfragen. Ad hoc Kommissionen enden mit der Erledigung des ihnen erteilten Auftrags.
    2. Permanente Kommissionen:
      Permanente Kommissionen werden für Aufträge berufen, die auf längere Sicht wahrzunehmen sind. Sie sollen die Präsidien insbesondere bei der Durchführung von Aufgaben entlasten, die spezielle Sachkenntnisse und eine kontinuierliche Bearbeitung erfordern.
  3. Einsetzung der Kommissionen:
    Ad hoc Kommissionen können sowohl vom Engeren wie vom Erweiterten Präsidium für zeitlich limitierte Aufträge berufen werden*). Permanente Kommissionen werden auf Vorschlag des Engeren Präsidiums vom Erweiterten Präsidium berufen. Das Präsidium, das die Kommission beruft, bestimmt Zahl und Person der Mitglieder.
  4. Geschäftsführung der Kommissionen:
    Die Arbeit der Kommissionen wird von einem "Federführenden" koordiniert. Der "Federführende" wird entweder von dem Präsidium bestimmt, das die Kommission eingesetzt hat, oder, sofern das Präsidium von diesem Recht keinen Gebrauch gemacht hat, von den Mitgliedern der Kommission gewählt. Die Kommissionen sind an die ihnen erteilten Aufträge gebunden.
  5. Bericht der Kommissionen:
    Auf Aufforderung des Präsidenten, des Engeren oder des Erweiterten Präsidiums sind die Kommissionen verpflichtet, über ihre Arbeit schriftlich zu berichten. Die Präsidien können die Federführenden um mündlichen Bericht in ihren Sitzungen bitten.
  6. Auflösung von Kommissionen:
    Dasjenige Präsidium, das eine Kommission eingesetzt hat, löst die Kommission auf, wenn sich ihr Aufgabenbereich erledigt hat oder auf eine andere Einrichtung übertragen wurde.

B. Wissenschaftliche Arbeitskreise

  1. Zweck der Wissenschaftlichen Arbeitskreise:
    Das Erweiterte Präsidium kann Wissenschaftliche Arbeitskreise zur Förderung des wissenschaftlichen und berufspraktischen Fortschritts sowie zum Erfahrungsaustausch auf speziellen Aufgabenbereichen der Anästhesiologie einsetzen. Die Arbeitskreise sind rechtlich unselbständige Untergliederungen der DGAI.
  2. Bildung der Wissenschaftlichen Arbeitskreise:
    Die Einsetzung jedes Arbeitskreises wird in der Zeitschrift "Anästhesiologie und Intensivmedizin" bekanntgegeben. Jedes Mitglied der DGAI, das sich schriftlich bei der Geschäftsstelle der DGAI anmeldet, kann sich mit Sitz- und Stimmrecht an den Arbeitskreisen beteiligen. Die angemeldeten Mitglieder sind zu den Sitzungen und Veranstaltungen der Arbeitskreise schriftlich oder durch Bekanntgabe in der Zeitschrift "Anästhesiologie und Intensivmedizin" einzuladen. Der Präsident und die anderen Mitglieder des Engeren Präsidiums sind zu allen Sitzungen und Veranstaltungen der Arbeitskreise einzuladen; auf Verlangen ist ihnen das Wort zu erteilen.
  3. Geschäftsführung der Wissenschaftlichen Arbeitskreise:
    Als Leiter jedes Arbeitskreises beruft das Erweiterte Präsidium auf jeweils zwei Jahre einen Sprecher und seinen Stellvertreter. Die Arbeitskreise haben das Vorschlagsrecht. Sie wählen einen Schriftführer. Die Mitgliederversammlungen sollen grundsätzlich im Zusammenhang mit dem Jahreskongress stattfinden. Die Arbeitskreise berichten über die Entwicklung im Bereich ihrer Arbeitskreise. Die Arbeitskreise sind rechtlich unselbständige Untergliederungen der DGAI.
  4. Zusammenarbeit mit dem Präsidenten:
    Die Sprecher unterrichten den Präsidenten der DGAI umgehend über alle bedeutsamen Vorgänge, die ihren Arbeitskreis betreffen. Stellungnahmen der Arbeitskreise gegenüber der Öffentlichkeit sowie gegenüber Behörden, Ärztekammern, Kassenärztlichen Vereinigungen und anderen Stellen bedürfen der Zustimmung des Präsidenten. Öffentliche Veranstaltungen der Arbeitskreise bedürfen der Zustimmung des Präsidenten und des Kassenführers der DGAI. Einmal jährlich werden die Sprecher der Arbeitskreise zu einer Sitzung des Engeren Präsidiums der DGAI eingeladen, an der sie mit beratender Stimme teilnehmen. Darüber hinaus erstatten sie bei Bedarf auf Einladung Bericht vor dem Engeren oder Erweiterten Präsidium.
  5. Veranstaltungen der Wissenschaftlichen Arbeitskreise:
    Die Wissenschaftlichen Arbeitskreise können außerhalb der Jahrestagungen der DGAI mit Zustimmung des Präsidenten und des Kassenführers eigenständige wissenschaftliche Veranstaltungen (Symposien, Seminare etc.) durchführen oder solche in Kooperation mit anderen Fachgesellschaften oder deren Untergliederungen veranstalten. Sie können öffentlich oder nicht- öffentlich sein. Zur Deckung der Kosten können die Veranstalter im Einvernehmen mit dem Ärztlichen Geschäftsführer Teilnahmegebühren erheben. Die Teilnahmegebühren sollten für Mitglieder des Arbeitskreises ermäßigt werden.

C. Präsidentenbeirat

  1. Zusammensetzung des Präsidentenbeirates:
    Der Präsidentenbeirat besteht aus dem amtierenden Präsidenten, dem Vizepräsidenten, dem Generalsekretär und den letzten drei vorangegangenen Präsidenten. Bei Verzicht oder ständigem Ausfall eines der drei vorangegangenen Präsidenten rückt der nächst vorausgegangene ehemalige Präsident an seine Stelle.
  2. Aufgaben des Präsidentenbeirates:
    Der Präsidentenbeirat hat die Aufgabe, den Präsidenten bei Bedarf in Personalfragen von Bedeutung zu beraten, insbesondere bei der Ernennung von Ehrenmitgliedern, Korrespondierenden Mitgliedern, der Verleihung der DGAI-Ehrennadel in Silber und Gold, der Franz-Kuhn-Medaille und dem Ausschluß von Mitgliedern.
  3. Geschäftsordnung des Präsidentenbeirates:
    Die Einberufung des Präsidentenbeirates erfolgt durch den Präsidenten. Den Vorsitz im Präsidentenbeirat führt der Präsident, bei seiner Verhinderung der Vizepräsident.
  4. Vorschläge und Anträge:
    Vorschläge oder Anträge auf Ehrungen sind an den Präsidenten zu richten. Sie sollen
    1. eine Würdigung der wissenschaftlichen Leistungen und
    2. eine Darstellung der Verdienste um die deutsche Anästhesiologie des zu Ehrenden erhalten.
Mit der Einberufung des Präsidentenbeirates werden zeitgerecht beim Präsidenten eingegangene Vorschläge oder Anträge auf Ehrungen an die Mitglieder des Präsidentenbeirates weitergeleitet. Nur diese Vorschläge stehen zur Beratung an. Bevor der Präsident den Antrag oder Vorschlag zur Behandlung an die Präsidien weiterleitet, erfolgt eine Beratung im Präsidentenbeirat, der eine Empfehlung aussprechen kann.

D. Foren

  1. Zweck
    Die Präsidien von BDA und/oder DGAI können Foren zur Bearbeitung fachspezifischer Fragestellungen und zur Förderung des wissenschaftlichen und berufspolitischen Austausches der im Fachgebiet Tätigen einrichten. Die Foren sind rechtlich unselbständige Untergliederungen des BDA und/oder der DGAI.
  2. Bildung der Foren
    Die Einsetzung der Foren wird in der Zeitschrift "Anästhesiologie und Intensivmedizin" bekannt gegeben. Jedes Mitglied des BDA und/oder der DGAI, das sich schriftlich bei der Geschäftsstelle des BDA und der DGAI anmeldet, kann sich an den Foren beteiligen. Die Mitglieder sind zu den Sitzungen und Veranstaltungen der Foren schriftlich oder durch Bekanntgabe in der Zeitschrift "Anästhesiologie und Intensivmedizin" einzuladen. Die Präsidenten sind zu allen Sitzungen und Veranstaltungen der Foren einzuladen; auf Verlangen ist ihnen das Wort zu erteilen.
  3. Geschäftsführung der Foren
    Die Präsidien berufen fünf, maximal sieben Mitglieder eines Lenkungsausschusses, der die Geschäfte des Forums führt. Der Vorsitzende des Lenkungsausschusses, sein Stellvertreter sowie der Schriftführer werden von den Mitgliedern des Lenkungsausschusses für eine Amtsdauer von zwei Jahren gewählt, soweit die Präsidien von ihrem Recht, diese Personen zu bestimmen, keinen Gebrauch machen. Die Mitglieder des Forums können Vorschläge machen.

    Die Foren veranstalten jährlich eine Mitgliederversammlung, die grundsätzlich im Zusammenhang mit dem Jahreskongress der DGAI stattfindet.

    Die Präsidien können dem Lenkungsausschuss der Foren Themen zur Bearbeitung zuweisen. Der Lenkungsausschuss übernimmt die strategische Planung und die Verantwortung für eine zeitgerechte Bearbeitung und Vorlage der Ergebnisse, er kann im Einvernehmen mit den Präsidien Themenverantwortliche aus dem Kreis des Forums benennen und diesen definierte Aufgaben zuweisen, soweit die Präsidien keine nähere Bestimmung treffen.

    Der Lenkungsausschuss hat dafür zu sorgen, dass Mitglieder des Forums in die Bearbeitung eingebunden und informiert werden. Die Foren berichten den Präsidien über die Entwicklungen in ihrem Bereich. Die Präsidien können die Vorsitzenden der Foren um mündlichen Bericht in ihren Sitzungen bitten. Die Foren haben in regelmäßigen Abständen das Interesse der Angemeldeten am Verbleib im Forum zu überprüfen.
  4. Zusammenarbeit mit dem Präsidenten
    Der Vorsitzende des Forums unterrichtet den Präsidenten des BDA und/oder den der DGAI umgehend über alle bedeutsamen Vorgänge, die das Forum betreffen.

    Stellungnahmen des Forums gegenüber der Öffentlichkeit sowie gegenüber sonstigen Dritten, z. B. Behörden, Ärztekammern, Kassenärztlichen Vereinigungen, wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Berufsverbänden etc. bedürfen der Zustimmung der Präsidenten.

    Öffentliche Veranstaltungen der Foren bedürfen der Zustimmung der Präsidenten und der Kassenführer.

E. Beauftragte Interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft

  1. Benennung:
    Engeres wie Erweitertes Präsidium können zur Erfüllung besonderer Aufgaben auf Landesebene - im Einvernehmen mit dem Landesvorsitzenden - oder überregional Beauftragte auf Zeit benennen.
  2. Bindung an den Auftrag:
    Die Beauftragten sind an die ihnen erteilten Aufträge gebunden. Auf Aufforderung berichten sie dem Präsidium über ihre Arbeit schriftlich, soweit das Präsidium die Beauftragten nicht um mündlichen Bericht in ihren Sitzungen bittet. Das Präsidium, das den Beauftragten benannt hat, kann den Auftrag jederzeit zurückziehen oder einer anderen Person übertragen.

Interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft

  1. Einsetzung interdisziplinärer Arbeitsgemeinschaften:
    Die Präsidien von BDA und DGAI können zur Förderung, Fort- und Weiterentwicklung wissenschaftlicher und berufspolitischer Ziele interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaften einrichten.
  2. Bildung:
    Die Präsidien bestimmen einvernehmlich die Personen, die sie in die interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft entsenden. Die Präsidien können die Entsendung zeitlich befristen. Sie können dem Entsendeten Aufträge erteilen, an die diese gebunden sind. Die Präsidien bestimmen einen Berichterstatter und seinen Stellvertreter, der über die Aktivitäten der interdisziplinären Arbeitsgemeinschaft schriftlich, auf Bitte der Präsidien mündlich in den Präsidiumssitzungen, Bericht erstattet.
  3. Veranstaltungen der Arbeitsgemeinschaften:
    Veranstaltungen der Arbeitsgemeinschaften bedürfen der Zustimmung des Präsidenten und der Kassenführer des BDA und der DGAI. Das Präsidium des BDA und das Engere Präsidium der DGAI sind zu allen Sitzungen und Veranstaltungen der Arbeitsgemeinschaften einzuladen; auf Verlangen ist den Präsidiumsmitgliedern das Wort zu erteilen. Die in die Arbeitsgemeinschaft Entsendeten bedürfen zur Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen der Zu stimmung der Präsidenten und der Kassenführer der Präsidien.