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Deutscher Reanimationspreis

 

 Ausschreibung

Stand: Oktober 2019

 

Der von der Firma Narcotrend-Gruppe, Hannover, gestiftete Deutsche Reanimationspreis  in Höhe von insgesamt 2.500 Euro für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Reanimatologie steht erstmalig zur Preisvergabe 2020 zur Verfügung.

Um den Preis können sich sowohl Einzelpersonen als auch Arbeitsgruppen bewerben mit in deutscher Sprache verfassten Beiträgen. Die näheren Teilnahmebedingungen ergeben sich aus den Statuten des Deutschen Reanimations-Preises. Berücksichtigt werden Arbeiten, die bis zum 31. März 2020 auf elektronischem Wege (s.u.) eingegangen sind. Dabei ist in einem Begleitschreiben mitzuteilen, ob und gegebenenfalls wo die Arbeit erstmals veröffentlicht wurde. Es ist außerdem die Erklärung abzugeben, dass die Arbeit für keinen anderen Preis eingereicht worden ist.


Wichtiger Hinweis:

Zur Bewerbung: Bewerbung Deutscher Reanimationspreis

 

 Statuten des Deutschen Reanimationspreises

(Fassung aufgrund des Beschusses des Erweiterten Präsidiums der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin am 08.05.2019) 
Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) verleiht jährlich den von der Firma Narcotrend-Gruppe, Hannover, gestifteten Deutschen Reanimationspreis in Höhe der ihr dafür zur Verfügung gestellten Mittel an Mitglieder der Gesellschaft für bedeutsame Arbeiten auf dem Gebiet der Reanimatologie. 
Der Bedeutung des Preises entsprechend, der die Persönlichkeit des Preisträgers ehren und seinen Einsatz für die Forschung im Bereich der Reanimatologie würdigen soll, verdienen Arbeiten und Projekte den Vorzug, die auf mehrjähriger Beschäftigung mit einem umschriebenen Forschungsgebiet beruhen. 
Bei der Bewertung sind zu berücksichtigen: 
             - Originalität der Arbeit, 
             - methodischer Ansatz und Realisierung, 
             - Bedeutung der Arbeit für die Praxis 
An der Auswahl nehmen nicht veröffentlichte sowie in dem der Preisverleihung vorhergehenden Jahr veröffentlichte Arbeiten, kumulative Habilitationsschriften und 
Projektskizzen teil, die bis zu dem in der jeweiligen Ausschreibung angegebenen Termin bei der Geschäftsstelle der DGAI elektronisch eingereicht werden. Dabei ist mitzuteilen, ob und gegebenenfalls wo die Arbeit erstmals veröffentlicht wurde. Es ist außerdem die Erklärung abzugeben, dass die Arbeit keinen anderen Preis erhalten hat. 
Der Preis ist ausgerichtet auf zum Zeitpunkt der Einreichung nicht habilitierte Mitglieder der Gesellschaft und kann pro Person nur einmal verliehen werden. 
Das Präsidium der DGAI setzt eine Kommission mit drei Mitgliedern ein und bestimmt den Federführenden, dem über die Geschäftsstelle der DGAI die eingereichten Arbeiten übersendet werden.
Jedes der drei Mitglieder der Kommission bewertet diese Arbeiten und übersendet sie mit einer Begutachtung, aus der die für die Bewertung maßgeblichen Gesichtspunkte hervorgehen, dem Federführenden. 
Jedes Mitglied kann bei der Bewertung bis zu 15 Punkte vergeben, wobei alle Punkte auf eine Arbeit konzentriert oder auf zwei ausgewählte Arbeiten verteilt werden können. 
Erscheint einem Mitglied der Entscheidungskommission keine Arbeit preiswürdig, so teilt es dies dem Federführenden mit. Ist eine Arbeit zu bewerten, die von einem Mitglied der Kommission oder aus seinem unmittelbaren Arbeitsbereich stammt, so scheidet dieses Mitglied für die Bewertung aller Arbeiten aus; an seine Stelle tritt ein Stellvertreter. 
Der Federführende übersendet dem Präsidenten die ausgewählten Arbeiten und ihre Bewertung oder teilt ihm das negative Ergebnis des Auswahlverfahrens mit. 
Den Preis erhält die Arbeit mit der höchsten Punktzahl. Erreichen zwei Arbeiten die gleiche Punktzahl, so wird der Preis zwischen diesen Arbeiten hälftig geteilt. 
Erreichen mehr als zwei Arbeiten die gleiche höchste Punktzahl, so entscheidet der Federführende, zwischen welchen zwei Arbeiten der Preis zu teilen ist. Kommen zwei der drei Kommissionsmitglieder zu dem Ergebnis, dass keine der Arbeiten preiswürdig ist, so wird der Preis in diesem Jahr nicht verliehen. Die für dieses Jahr verfügbaren Mittel werden auf die nächsten Jahre übertragen. 
Die Entscheidungen der DGAI über die Preisverleihung sind abschließend; der Rechtsweg wird ausgeschlossen. Preisträger sind grundsätzlich von einer weiteren Bewerbung für diesen Preis ausgeschlossen. 
Der Präsident der DGAI gibt jährlich in den Zeitschriften "Anästhesiologie & Intensivmedizin", "Der Anaesthesist" sowie "Anästhesiologie - Intensivmedizin - Notfallmedizin - Schmerztherapie" unter Hinweis auf diese Statuten den 
Bewerbungstermin und die Höhe des Preises bekannt. Zwischen Bekanntgabe und Einsendeschluss soll eine Frist von mindestens drei Monaten liegen. 

 

 Gutachterkommission:

Prof. Dr. Matthias Fischer Göppingen - Federführend 
Prof. Dr. Matthias Helm, Ulm 
Prof. Dr. Berthold Bein, Hamburg 


Stellvertreter: 
Prof. Dr. Martin Welte, Darmstadt 
Prof. Dr. Jan-Thorsten Gräsner, Kiel 
Prof. Dr. Andre Heller, Augsburg 

 

 Aktuelle Preisträger/innen und Übersicht aller Preisträger/innen

Aktuelle Preisträger/innen

 


Übersicht aller Preisträger/innen