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Pressemitteilungen


Remifentanil „Ärzten geht Narkosemittel aus“

Am 26.04.2017 erschien in FAZ-net ein Artikel unter dem Titel „Ärzten geht Narkosemittel aus“, der sich mit der Problematik der Lieferengpässe des Analgetikums Remifentanil befasst.

Siehe http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ambulante-operationen-aerzten-geht-narkosemittel-aus-14987584.html

Die Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) und des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten e.V. (BDA) haben hierzu folgende Stellungnahme abgegeben:

pdf Pressenmitteilung Remifentanil.pdf (57 KB)

Bad Boller Reanimationsgespräche 2017 – Technik soll helfen, mehr Leben zu retten

Bad Boll. Zu den 4. Bad Boller Reanimationsgesprächen trafen sich am 02.02. und 03.02.2017 über 70 Experten aus verschiedenen Fach- und Interessengruppen. Erneutes Ziel des Treffens war die Optimierung der Notfallversorgung für Patienten mit Herz-Kreislauf-Stillstand. Mit dem diesjährigen Fokus der Digitalisierung im notfallmedizinischen Bereich ging es u.a. um die Schwerpunkte „Transforming Healthcare - Digitale Zukunft im Gesundheitswesen“, „Vorhersehbarkeit von Notfallereignissen“ und „die Möglichkeiten von Big Data um Leben zu retten“. In kleinen Diskussionsrunden tauschten sich die Teilnehmer über neue Ideen dazu aus, wie die Zahl der überlebenden Patienten nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand erhöht werden kann. Apps und Softwaresysteme zum Retten von Leben nahmen dabei einen Teil der technologischen Möglichkeiten ein.

Aus Sicht von Privatdozent Dr. Andreas Bohn, Teilnehmer der Bad Boller Re-animationsgespräche und Ärztlicher Leiter Rettungsdienst in der Verantwortung für die Notfallversorgung, steht nach der Veranstaltung fest: „Digitale Technik, zum Beispiel in Form von Smartphone-basierten Alarmierungs-Apps, hilft uns dabei, Menschen zu retten und zugleich ressourcenschonend mit den öffentlichen Mitteln zur Notfallrettung umzugehen. Trotz unserer hohen Ziele muss uns auch immer bewusst sein, dass Rettungsdienst auch finanzierbar bleiben muss“.

Bereits 2014 wurden „10 Thesen für 10 000 Leben“ entwickelt. Organisiert wird das Treffen von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), dem Berufsverband Deutscher Anästhesisten (BDA), dem Deutschen Rat für Wiederbelebung (GRC) und dem Deutschen Reanimationsregister. Die in Bad Boll entstandenen Ideen und Anregungen finden bundesweit ihren Anklang in zahlreichen Projekten und Initiativen. Mit vielen neuen Inspirationen zur Beantwortung der Frage „Wie retten wir digital die nächsten 10 000 Leben?“ wurde die Veranstaltung nach zwei Tagen abgeschlossen.

pdf PM Bad Boller Reanimationsgespräche 2017.pdf (321 KB)

Bad Boller Reanimationsgespräche 2016 erfolgreich beendet

Bad Boller Reanimationsgespräche 2016 erfolgreich beendet.

Bad Boll, 2016 – Das Überleben nach Herz-Kreislauf-Stillstand wird von vier Faktoren bestimmt: dem Zeitfenster ohne Herzdruckmassage, dem reibungslosen Funktionieren der Rettungskette, der bestmöglichen Behandlung nach Wiederbelebung und der stetigen Verbesserung der Reanimationsmaßnahmen. Daran beteiligt sind nicht nur Rettungsdienste, Feuerwehr und Ärzte. Dazu gehören auch Laien, Politiker, Juristen, Arbeitgeber, Kostenträger, Schulen oder Städte und Landkreise. Denn eine Verbesserung des gesamten Systems, weit über die Grenzen der „klassischen“ Rettungskette hinaus, erhöht die Überlebensrate nach plötzlichem Herztod deutlich. Das zeigt auch der Blick in europäische Nachbarländer. An der Entwicklung und vor allem der Umsetzung solcher Maßnahmen für Deutschland arbeitete bereits zum dritten Mal ein interprofessionelles 60-köpfiges Expertenteam im Rahmen der Bad Boller Reanimationsgespräche vom 12. bis 13. Februar 2016. Ihr Ziel: Nicht nur fordern, sondern handeln und damit mehr Leben retten. Die in Bad Boll entstanden Konzepte und Ideen finden bundesweit ihren Niederschlag in zahlreichen Projekten und Initiativen. Dreh- und Angelpunkt der entwickelten Maßnahmen sind die „10 Thesen für 10.000 Leben“. 

document Pressemitteilung Bad Boll III Reanimation geht jeden an F idw (DOCX) (26 KB)