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Forschungspreis Charlotte-Lehmann-Stiftung

 

Ausschreibung

Stand: Mai 2018

Der von der Charlotte-Lehmann-Stiftung ausgelobte Forschungspreis in Höhe von 5.000 Euro an Wissenschaftlerinnen für bedeutsame Arbeiten auf dem Gebiet der Anästhesiologie, speziellen anästhesiologischen Intensivmedizin, Schmerztherapie und Notfallmedizin steht 2018 zum dritten Mal zur Preisvergabe zur Verfügung. 
Die Charlotte-Lehmann-Stiftung verfolgt das Ziel, begabte Ärztinnen in ihrem beruflichen Werdegang auf dem Gebiet der Anästhesiologie, speziellen anästhesiologischen Intensivmedizin, Schmerztherapie und Notfallmedizin sowohl in der klinischen Praxis als auch in Forschung und Lehre durch individuelle Förderungsmaßnahmen zu unterstützen. 
Um den Preis können sich alle weiblichen Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin und des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten bewerben, die in der Regel jünger als 40 Jahre sind. Die näheren Teilnahmebedingungen ergeben sich aus den Statuen des Forschungspreises der Charlotte-Lehmann-Stiftung.

Berücksichtigt werden Arbeiten, die bis zum 30. Juni 2018 auf elektronischem Wege (s.u.) eingegangen sind. Dabei ist in einem Begleitschreiben mitzuteilen, ob und gegebenenfalls wo die Arbeit erstmals veröffentlicht wurde. Es ist außerdemdie Erklärung abzugeben, dass die Arbeit für keinen anderen Preis eingereicht worden ist.

Wichtiger Hinweis:

Bitte melden Sie sich mit Ihren Benutzerdaten hier an:  >> zur Bewerbung

 

Statuten

Die Charlotte Lehmann-Stiftung verleiht jährlich den Forschungspreis der Charlotte Lehmann-Stiftung in Höhe von 5.000 € an wissenschaftlich tätige Ärztinnen, die in der Regel jünger als 40 Jahre sind, für bedeutsame Arbeiten auf dem Gebiet der Anästhesiologie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Notfallmedizin. Der Bedeutung des Preises entsprechend soll die Persönlichkeit der Preisträgerin geehrt und ihr Einsatz für die anästhesiologische Forschung gewürdigt werden. Für den Forschungspreis können vorzugsweise Arbeiten, die auf mehrjähriger Beschäftigung mit einem umschriebenen Forschungsgebiet beruhen und in hochrangigen internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht oder zur Veröffentlichung angenommen wurden, sowie kumulative Habilitationsschriften eingereicht werden.

Bei der Bewertung sind zu berücksichtigen:

  • -Originalität der Arbeit
  • -methodischer Ansatz und Realisierung
  • -Bedeutung der Arbeit für die Klinik oder die Grundlagenforschung.
  1.  Berücksichtigt werden Arbeiten, die bis zum 30. Juni 2018 auf elektronischem Wege eingegangen sind. Dabei ist in einem Begleitschreiben mitzuteilen, ob und gegebenenfalls wo die Arbeit erstmals veröffentlicht. Es ist     außerdem die Erklärung abzugeben, dass die Arbeit keinen anderen Preis erhalten hat. Weiterhin ist ein Motivationsschreiben mit aussagekräftigem Lebenslauf unter Angabe bisheriger Publikationen beizufügen.
  2.  Der Preis soll in der Regel höchstens auf zwei Arbeiten aufgeteilt werden.
  3.  Das Kuratorium der Stiftung setzt eine Entscheidungskommission mit drei Mitgliedern ein und bestimmt unter ihnen den Federführenden, dem die eingereichten Arbeiten von der Geschäftsstelle der Charlotte Lehmann-Stiftung übersendet werden. Von den drei Mitgliedern der Entscheidungskommission Kuratorium angehören. Die Kommission wird für drei Jahre gewählt, eine Wiederwahl ist möglich.
  4.  Jedes der drei Mitglieder der Entscheidungskommission bewertet die eingereichten Arbeiten und übersendet sie mit einer Begründung, aus der die für die Beurteilung maßgeblichen Gesichtspunkte hervorgehen, dem Federführenden.
  5. Jedes Mitglied kann bei der Bewertung der von ihm ausgesuchten Arbeiten bis zu 15 Punkte vergeben. Es können alle Punkte auf eine Arbeit konzentriert oder auf die zwei ausgewählte Arbeiten verteilt werden.
  6. Erscheint einem Mitglied der Entscheidungskommission keine er Arbeiten als preiswürdig,teilt es dies dem Federführenden mit.
  7. Ist eine Arbeit zu bewerten, die von einem Mitglied der Entscheidungs-kommission oder aus seinem unmittelbaren Arbeitsbereich stammt, scheidet dieses Mitglied für die Bewertung aller Arbeiten aus. An seine Stelle tritt ein vom Kuratorium benanntes neues Mitglied der Entscheidungskommission.
  8. Der Federführende übersendet dem Kuratorium und dem Vorstand die ausgewählten Arbeiten und ihre Bewertung oder teilt ihm ein negatives Ergebnis des Auswahlverfahrens mit. Der Vorstand wird in einer Diskussion in die Entscheidungsfindung einbezogen.
  9. Den Preis erhält die Arbeit mit der höchsten Punktzahl. Erreichen zwei Arbeiten die gleiche Punktzahl, wird der Preis zwischen diesen Arbeiten geteilt. Erreichen mehr als zwei Arbeiten die gleiche Punktzahl, entscheidet der Federführende im Einvernehmen mit dem Vorstand, zwischen welchen zwei Arbeiten der Preis zu teilen ist.
  10. Kommen zwei der drei Kommissionsmitglieder zu dem Ergebnis, dass keine der Arbeiten preiswürdig ist, wird der Preis in diesem Jahr nicht verliehen.
  11. Die Entscheidungen der Stiftung über die Preisverleihung sind endgültig; der Rechtsweg wird ausgeschlossen.
  12. Die Ausschreibung des Preises erfolgt jeweils im Oktoberheft der Zeitschrift "Anästhesiologie & Intensivmedizin" unter Hinweis auf diese Statuten, den Bewerbungstermin und die Höhe des Preises.
  13. Die Verleihung findet auf einem der Jahreskongresse (Deutscher Anästhesie Congress, Hauptstadtkongress der DGAI für Anästhesiologie und Intensivtherapie) statt und wird von einem Mitglied des Vorstandes überreicht.
 

Gutachterkommission


Prof. Dr. T. Koch, Dresden (Federführend)
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Hugo Van Aken
Prof. Dr. W. Gogarten, Bielefeld

 

Aktuelle Preisträgerinnen


PD Dr. med. Andrea Steinbicker
Universitätsklinikum Münster
Titel der Arbeit:
"Intravenous Iron Carboxymaltose as a Potential Therapeutic in Anemia of Inflammation- Die potentielle Therapie der Anämie der Inflammation mit intravenösem Eisen in einem murinen Modell"