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DGAI-Forschungsstipendium

Die 32. Wissenschaftlichen Arbeitstage der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) werden vom 23. - 24.02.2018 in Würzburg, Festung Marienberg, Hofstuben, mit freundlicher Unterstützung der Fresenius-Stiftung, Bad Homburg, veranstaltet.
Nach Maßgabe der Statuten* der Wissenschaftlichen Arbeitstage werden hiermit Interessenten, die Mitglieder der DGAI sind, eingeladen, ihre Teilnahme durch elektronische Einsendung eines Abstracts an die u.a. Anschrift anzumelden. Die angenommenen Arbeiten nehmen an dem Auswahlverfahren für das DGAI-Forschungsstipendium der Fresenius-Stiftung teil. Bewerbungen um das Forschungsstipendium bitten wir, entsprechend den Vorgaben auf der u.g. Internetseite nach Annahme des Abstracts einzureichen.

2018 wird das DGAI-Forschungsstipendium der Fresenius-Stiftung für eine hervorragende Forschungsarbeit mit 15.000 Euro dotiert. Grundlagenforschung und klinische Forschung sollen gleichermaßen gefördert werden.

Einsendeschluss: 6. Januar 2018

Nähere Informationen:
www.anaesthesie.ukw.de/wat
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Anschrift:
Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie,
Universitätsklinikum Würzburg,
Direktor: Prof. Dr. Dr. h.c. N. Roewer (Sekretariat Frau Urenkov)
Oberdürrbacher Straße 6, 97080 Würzburg, Deutschland,
Tel.: 0931 20130015, Fax: 0931 20130019

* siehe: Anästh Intensivmed 2001:42:805-807

 

Statuten der Wissenschaftlichen Arbeitstage der DGAI

(Beschluss des Erweiterten Präsidiums der DGAI vom 20.11.1991, ergänzt und z.T. geändert am 06.11.1998, 09.03.2001 und am 10.04.2018)

Präambel
Die Wissenschaftlichen Arbeitstage der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) dienen der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf dem Gebiet der Anästhesiologie und Intensivmedizin. Sie verstehen sich als Forum, auf dem junge Wissenschaftler über ihre Forschungsergebnisse referieren und diskutieren. Ausgewählte Referenten sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Forschungsergebnisse einem sachkundigen Kollegenkreis darzustellen.

Das Erweiterte Präsidium der DGAI gibt den Wissenschaftlichen Arbeitstagen folgende Statuten:

§ 1 Vorbereitung der Wissenschaftlichen Arbeitstage
  1. Die Wissenschaftlichen Arbeitstage werden einmal jährlich durchgeführt. Sie werden vom Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Komitees vorbereitet und organisiert.
  2. Zur Teilnahme an den Wissenschaftlichen Arbeitstagen wird in der Zeitschrift "Anästhesiologie & Intensivmedizin" eingeladen, verbunden mit der Aufforderung, einen Abstract des vorgesehenen Referates an den Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Komitees einzusenden. Im Abstract müssen die wissenschaftlichen Daten und eine Abbildung sowie ggf. Informationen zum Ethikvotum (genehmigende Behörde und Nummer),zum Tierversuchsantrag (genehmigende Behörde und Nummer), zur Finanzierung des Projektes und zu Interessenskonflikten aller Autoren erwähnt werden. Grundsätzlich dürfen im Abstract nur Daten enthalten sein, die nicht bereits vorher in Originalarbeiten, Abstracts oder Übersichtsarbeiten publiziert worden sind. Werden nach Annahme eines Abstracts Daten des zu präsentierenden Abstracts zur Veröffentlichung angenommen oder publiziert, ist dies umgehend dem Vorsitzenden in schriftlicher Form mitzuteilen.
  3. Der Vorsitzende ernennt zwei habilitierte Vorsitzende für die Leitung jeder Sitzung, die an deutschen Universitätskliniken tätig und durch besondere wissenschaftliche Expertise ausgewiesen sind.
  4. Der Vorsitzende ernennt zudem für jede Sitzung einen habilitierten externen Experten des jeweiligen Forschungsgebietes, der nicht an einer Universitätsklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin tätig ist. Der externe Experte soll Leiter eines oder Arbeitsgruppenleiter an einem theoretischen oder klinisch theoretischen Institut sein und mit seiner Expertise die Qualität der wissenschaftlichen Diskussion Beitrags sichern.
§ 2 Wissenschaftliches Komitee
  1. Das Wissenschaftliche Komitee besteht aus einem Vorsitzenden und acht weiteren Lehrstuhlinhabern des Fachgebietes Anästhesiologie. Der Vorsitzende und die Mitglieder des wissenschaftlichen Komitees werden vom Präsidium der DGAI auf Vorschlag der Deutschen Lehrstuhlinhaberkonferenz "Anästhesiologie" (Ordinarienkonvent) berufen.
  2. Die Amtsdauer beträgt 5 Jahre. Die einmalige Wiederwahl der Mitglieder des wissenschaftlichen Komitees ist möglich.
§ 3 Auswahl der Referenten
  1. Als Referenten nehmen an den Wissenschaftlichen Arbeitstagen nur nicht habilitierte Mitglieder der DGAI teil, deren Abstracts vom Wissenschaftlichen Komitee zum Vortrag ausgewählt wurden. Die Abstracts sind bis zu einem vom Vorsitzenden der Wissenschaftlichen Arbeitstage zu bestimmenden Zeitpunkt bei dessen Sekretariat einzureichen, das diese anonym an die Mitglieder des Komitees weiterleitet. Das Wissenschaftliche Komitee mit Ausnahme des Vorsitzenden benotet die Abstracts und hiernach werden die 35 Abstracts mit dem höchsten Notendurchschnitt zum Vortrag angenommen. Bei Notengleichheit entscheidet der Vorsitzende.
  2. Referenten, deren Abstracts angenommen wurden, können sich um das DGAI-Forschungsstipendium der Fresenius-Stiftung bewerben.
§ 4 Plenum der Wissenschaftlichen Arbeitstage
  1. Das Plenum besteht aus den Referenten, dem Wissenschaftlichen Komitee, den Sitzungsvorsitzenden, dem externen Experten, eingeladenen Gästen sowie allen Mitgliedern der DGAI. Der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Komitees führt den Vorsitz im Plenum.
  2. Das Plenum entscheidet in offener Abstimmung mit einfacher Mehrheit nach Referat und Diskussion, ob der eingereichte Abstract evtl. mit den vom Plenum vorgeschlagenen Änderungen in der Zeitschrift "Anästhesiologie & Intensivmedizin" veröffentlicht wird. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden des Komitees.

§ 5 Rechtsweg
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Statuten zur Vergabe des DGAI-Forschungsstipendiums der Fresenius-Stiftung

(Beschluss des Erweiterten Präsidiums der DGAI vom 20.11.1991, ergänzt und z. T. geändert am 06.11.1998, 09.03.2001 und am 10.04.2018)

Die Fresenius-Stiftung wendet in jedem Kalenderjahr einem bei den Wissenschaftlichen Arbeitstagen der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) ausgewählten Referenten ein Stipendium von Euro 15.000,-- zu. Mit diesem Stipendium soll die langfristige wissenschaftliche Forschung des Stipendiaten unterstützt werden. Es dient als Beitrag für Sachmittel und/oder persönliche Aufwendungen, durch die seine wissenschaftliche Forschung gefördert wird.

§ 1 Preisträgerkomitee
  1. Das Preisträgerkomitee besteht aus dem Vorsitzenden und den Mitgliedern des wissenschaftlichen Komitees der Arbeitstage der DGAI. Der Vorsitzende des wissenschaftlichen Komitees ist zugleich Vorsitzender des Preisträgerkomitees.
  2. Das Preisträgerkomitee kann durch ein bis zwei kooptierte Mitglieder aus dem Bereich „Experimentelle Anästhesiologie“ erweitert werden. Kooptierte Mitglieder werden vom Präsidium der DGAI auf Vorschlag der Deutschen Lehrstuhlinhaberkonferenz "Anästhesiologie" (Ordinarienkonvent) berufen. Die Amtsdauer beträgt 5 Jahre. Die einmalige Wiederwahl ist möglich.
§ 2 Auswahl der Stipendiaten
  1. Nach Annahme eines Abstracts können sich nicht habilitierte Mitglieder der DGAI, die zugleich Ärzte sind, bis zu einer vom Vorsitzenden festgelegten und veröffentlichten Frist um das Fresenius-Stipendium bewerben. Hierzu müssen die Bewerber dem Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Komitees ihren Lebenslauf und zusätzlich drei ihrer wichtigsten als Erstautor veröffentlichten Originalarbeiten in einfacher Ausfertigung einreichen. Werden bis zum Zeitpunkt des Vortrages Daten des Abstracts publiziert oder das Habilitationsverfahren des Bewerbers ist abgeschlossen, muss der Bewerber den Vorsitzenden umgehend informieren und seine Bewerbung um das Stipendium zurückziehen.
  2. Das Wissenschaftliche Komitee der Wissenschaftlichen Arbeitstage der DGAI wählt den Empfänger des Fresenius-Stipendiums unmittelbar im Anschluss an die Wissenschaftlichen Arbeitstage aus dem Kreis der Bewerber, deren Abstracts vom Plenum der Wissenschaftlichen Arbeitstage zur Veröffentlichung angenommen wurden. Bei der Auswahl wird neben dem vorgetragenen Referat auch die bisherige wissenschaftliche Leistung des Referenten mitbewertet.
  3. Das Preisträgerkomitee entscheidet mit einfacher Mehrheit über die Vergabe des Stipendiums. Über die Kandidaten wird einzeln abgestimmt. Steht ein Kandidat aus der universitären Einrichtung eines Komitee-Mitgliedes zur Wahl, so enthält sich dieser der Stimme. Gewählt ist, wer die meisten Stimmen auf sich vereinigt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
§ 3 Vorstellung des Stipendiaten
  1. Der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Komitees der Wissenschaftlichen Arbeitstage der DGAI und ein Repräsentant der Fresenius-Stiftung übergeben bei der nächsten Jahrestagung der DGAI das Stipendium.
  2. Der Abstract des Stipendiaten wird bei der Veröffentlichung in der Zeitschrift "Anästhesiologie & Intensivmedizin" herausgehoben.
§ 4 Rechtsweg
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
 
Protokollnotiz
  1. Das Stipendium wird erstmals 1992 zur Verfügung gestellt. Ein Vertreter der Fresenius-Stiftung wird regelmäßig zu den Wissenschaftlichen Arbeitstagen eingeladen.
  2. Auf dem Deutschen Anästhesiekongress übergibt der Präsident der DGAI zusammen mit dem Repräsentanten der Fresenius-Stiftung die Urkunde und die finanzielle Zuwendung an den Stipendiaten.
  3. Die hier wiedergegebenen Statuten werden in der Zeitschrift "Anästhesiologie & Intensivmedizin" veröffentlicht.
     
 

Gutachterkommission

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Norbert Roewer, Würzburg - Vorsitzender
Prof. Dr. med. Thea Koch, Dresden
Prof. Dr. med. Gernot Marx, Aachen
Prof. Dr. med. Carla Nau, Lübeck
Prof. Dr. med. Benedikt Pannen, Düsseldorf
Prof. Dr. med. Peter Rosenberger, Tübingen
Prof. Dr. med. Rolf Rossaint, Aachen
Prof. Dr. med. Christian Werner, Mainz
Prof. Dr. Dr. med. Kai Zacharowski, Frankfurt

 

Aktuelle Preisträger/innen und Übersicht aller Preisträger/innen

Aktuelle Preisträger/innen

Dr. med. Lukas Martin

Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care, Uniklinik RWTH Aachen

Titel der Arbeit: 
"Translationale Untersuchung zur Rolle des Macrophage Migration Inhibitory Factors als therapeutische Zielstruktur in der Behandlung des Multiorganversagens nach hämorrhagischem Schock"
 

Dr. med. Melanie Meersch
Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie, Universitätsklinikum Münster

Titel der Arbeit: 
"HMGB-1 induziert den Zellzyklusarrest in renalen Tubulusepithelzellen und verhindert die Entwicklung einer akuten Nierenschädigung"

Übersicht aller Preisträger/innen

1992 Dr. med. J. Scholz, Hamburg
1993 Dr. med. M. Thiel, München
1994 Dr. med. M. Herbert, Würzburg
1995 Dr. med. A. Weyland, Göttingen
1996 Dr. med. M. Bauer, Homburg
1997 Dr. med. H. Holthusen, Düsseldorf
1998 Dr. med. M. Schäfer, Berlin
  Dr. med. B. Pannen, Freiburg
1999 Dr. med. A. Olschewski, Gießen
2000 Dr. med. C. Nau, Erlangen
  Dr. med. B. Preckel, Düsseldorf
2001 Dr. med. P. Friedrich, Bonn
  Dr. med. T. Menges, Gießen
2002 Dr. med. A. Brambrink, Mainz
  Dr. med. P. Kienbaum, Essen
2003 Dr. med. M. Anetseder, Würzburg
2004 Dr. med. A. Brack, Berlin
2005 Dr. P. Knüfermann, Bonn
2006 Dr. med. H. Rittner
  Dr. med. J. Reutershan
2007 Dr. T. Eckle, Tübingen
2008 Dr. med. Peter Rosenberger, Tübingen
  Dr. med. Andreas Leffler, Erlangen-Nürnberg
2009 Dr. med. Michael Adamzik, Essen
  Dr. med. Rainer Kiefmann, Hamburg-Eppendorf
2010 Priv.-Doz. Dr. med. Alexander Zarbock, Münster
2011 Dr. rer. physiol. Dr. med. Simone Kreth, München
2012 Dr. med. Robert Werdehausen, Düsseldorf
2013 Dr. med. Nana-Maria Wagner, geb.Heida, Rostock
2013 Dr. med. Valbona Mirakaj, Tübingen
2014 Dr. med. Simon Schäfer, Essen
2015 Dr. med. PhD Sina Coldewey, Jena
2016 Dr. med. Christina Katharina Weisheit, Bonn
Dr. med. Jan Rossaint, Münster
2017 Dr. med. Mirjam Jeannette Eberhardt, Hannover
2018 Dr. med. Lukas Martin, Aachen
2018 Dr. med. Melanie Meersch, Münster