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Karl-Thomas-Preis

Ausschreibung

Stand: Oktober 2017

Der von der Firmengruppe B. Braun Melsungen AG gestiftete Karl-Thomas-Preis in Höhe von 2.500 Euro für bedeutsame Arbeiten auf dem Gebiet der Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin steht auch zur Preisvergabe 2018 zur Verfügung.

Um den Preis können sich alle Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin bewerben. Die näheren Teilnahmebedingungen ergeben sich aus den Statuten des Karl-Thomas-Preises (Anästh. Intensivmed. 9/1991, 276). Berücksichtigt werden Arbeiten, die bis zum 31. Januar 2018 auf elektronischem Wege (s.u.) eingegangen sind. Dabei ist in einem Begleitschreiben mitzuteilen, ob und gegebenenfalls wo die Arbeit erstmals veröffentlicht wurde. Es ist außerdem die Erklärung abzugeben, dass die Arbeit für keinen anderen Preis eingereicht worden ist.

Wichtiger Hinweis:

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Statuten

(Fassung aufgrund der Beschlüsse des Erweiterten Präsidiums der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin am 8.4.1989 und am 13.06.1994.)

  1. Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) verleiht jährlich den von der Firmengruppe B. Braun AG, Melsungen, gestifteten Karl-Thomas-Preis in Höhe der ihr dafür zur Verfügung gestellten Mittel an Mitglieder der Gesellschaft für bedeutsame Arbeiten auf dem Gebiet der Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin.
    Der Bedeutung des Preises entsprechend, der die Persönlichkeit des Preisträgers ehren und seinen Einsatz für die anästhesiologische Forschung würdigen soll, verdienen Arbeiten den Vorzug, die auf mehrjähriger Beschäftigung mit einem umschriebenen Forschungsgebiet beruhen.
    Bei der Bewertung sind zu berücksichtigen:
    1. Originalität der Arbeit,
    2. methodischer Ansatz und Realisierung,
    3. Bedeutung der Arbeit für die Klinik.
  2. An der Auswahl nehmen nicht veröffentlichte sowie in dem der Preisverleihung vorhergehenden Jahr veröffentlichte Arbeiten sowie kumulative Habilitationsschriften teil, die bis zu dem in der jeweiligen Ausschreibung angegebenen Termin bei der Geschäftsstelle der DGAI elektronisch eingereicht werden. Dabei ist mitzuteilen, ob und gegebenenfalls wo die Arbeit erstmals veröffentlicht wurde. Es ist außerdem die Erklärung abzugeben, daß die Arbeit für keinen anderen Preis eingereicht worden ist.
  3. Der Preis soll in der Regel auf höchstens zwei Arbeiten aufgeteilt werden.
    Stammt eine Arbeit von mehreren Autoren, so wird der ihr zuerkannte Preis in gleichen Beträgen auf sie verteilt, falls die Autoren sich nicht auf einen anderen Aufteilungsschlüssel einigen.
  4. Das Präsidium der DGAI setzt eine Kommission mit drei Mitgliedern ein und bestimmt den Federführenden, dem über die Geschäftsstelle der DGAI die eingereichten Arbeiten übersendet werden
  5. Jedes der drei Mitglieder der Kommission bewertet diese Arbeiten und übersendet sie mit einer Begutachtung aus der die für die Bewertung maßgeblichen Gesichtspunkte hervorgehen, dem Federführenden.
    Jedes Mitglied kann bei der Bewertung bis zu 15 Punkte vergeben, wobei alle Punkte auf eine Arbeit konzentriert oder auf zwei ausgewählte Arbeiten verteilt werden können.
    Erscheint einem Mitglied der Entscheidungskommission keine Arbeit preiswürdig, so teilt es dies dem Federführenden mit.
    Ist eine Arbeit zu bewerten, die von einem Mitglied der Kommission oder aus seinem unmittelbaren Arbeitsbereich stammt, so scheidet dieses Mitglied für die Bewertung aller Arbeiten aus; an seine Stelle tritt ein Stellvertreter.
  6. Der Federführende übersendet dem Präsidenten die ausgewählten Arbeiten und ihre Bewertung oder teilt ihm das negative Ergebnis des Auswahlverfahrens mit.
  7. Den Preis erhält die Arbeit mit der höchsten Punktzahl. Erreichen zwei Arbeiten die gleiche Punktzahl, so wird der Preis zwischen diesen Arbeiten hälftig geteilt. Erreichen mehr als zwei Arbeiten die gleiche höchste Punktzahl, so entscheidet der Federführende, zwischen welchen zwei Arbeiten der Preis zu teilen ist.
  8. Kommen zwei der drei Kommissionsmitglieder zu dem Ergebnis, daß keine der Arbeiten preiswürdig ist, so wird der Preis in diesem Jahr nicht verliehen. Die für dieses Jahr verfügbaren Mittel werden auf die nächsten Jahre übertragen.
  9. Die Entscheidungen der DGAI über die Preisverleihung sind abschließend; der Rechtsweg wird ausgeschlossen. Preisträger sind grundsätzlich von einer weiteren Bewerbung für diesen Preis ausgeschlossen.
  10. Der Präsident der DGAI gibt jährlich in den Zeitschriften "Anästhesiologie & Intensivmedizin", "Der Anaesthesist" sowie "Anästhesiologie - Intensivmedizin - Notfallmedizin - Schmerztherapie" unter Hinweis auf diese Statuten den Bewerbungstermin und die Höhe des Preises bekannt. Zwischen Bekanntgabe und Einsendeschluß soll eine Frist von mindestens drei Monaten liegen.

Gutachterkommission

Prof. Dr. K. Zacharowski, Frankfurt/Main - Federführend
Prof. Dr. B. Pannen, Düsseldorf
Prof. Dr. P. Rosenberger, Tübingen

Stellvertreter:
Prof. Dr. K. Engelhard, Mainz
Prof. Dr. M. Thiel, Mannheim
Prof. Dr. P. Zahn, Bochum

Aktuelle Preisträger/innen und Übersicht aller Preisträger/innen

Aktuelle Preisträger/innen

Dr. med. Melanie Meersch

Klinik für Anästhesiologie, Universitätsklinikum Münster

Titel der Arbeit:
"Effect of early vs. delayed initiation of renal replacement therapy in critically ill patients with acute kidney injury: The ELAIN randomized clinical trial.”


Übersicht aller Preisträger/innen

1971 Dr. med. D. Kettler, Göttingen
1972 Dr. med. K. Standfuss, Köln
1973 PD Dr. med. I. Rietbrock, Würzburg
1974 Dr. med. H. Sonntag, Göttingen
1975  
1976 PD Dr. med. W. Buzello, Freiburg
  Dr. med. V. Hempel, Tübingen
1977 --
1978 PD Dr. med. K.-J. Fischer, Bremen
1979 Dr. med. F. T. Schuh, Kiel
1980 Prof. Dr. med. J. O. Arndt, Düsseldorf
1981 Prof. Dr. med. A. Doenicke, München
  Prof. Dr. med. W. Lorenz, Marburg
1982 --
1983 PD Dr. med. G. H. Meuret, Freiburg
  Dr. med. J. Schüttler, Bonn
1984 PD Dr. med. G. Lazarus, Würzburg
1985 PD Dr. med. K.-H. Altemeyer, Ulm/Donau
1986 Dr. med. Dr. rer. nat. H. Schwilden, Bonn
1987 PD Dr. med. K. Taeger, München
1988 PD Dr. med. E. Pfenninger, Ulm
1989 PD Dr. med. H. Stephan, Göttingen
1990 PD Dr. med. N. Roewer, Hamburg
1991 PD Dr. med. J. Peters, Düsseldorf
1992 PD Dr. med. H. J. Bardenheuer, München
1993 PD Dr. med. H. Böhrer, Heidelberg
  PD Dr. med. B. Zwissler, München
1994 Dr. med. K. F. Waschke, Heidelberg
1995 Dr. med. Dr. rer. nat. E. Hansen, Regensburg
1996 PD Dr. med. U. Kreimeier, München
1997 Dr. med. B. M. Graf, Heidelberg
  Dr. med. H.-U. Strohmenger, Ulm
1998 PD Dr. med. J. Rathgeber, Göttingen
1999 Dr. med. T. W. L. Scheeren, Düsseldorf
2000 Dr. med. R. Gust, Heidelberg
2001 PD Dr. med. B. W. Böttiger, Heidelberg
2002 Dr. med. P. Kienbaum, Essen
2003 PD. Dr. med. G. Mols, Freiburg
2004 PD Dr. med. A. Weigand, Heidelberg
2004 Prof. Dr. med. V. Wenzel, Innsbruck
2005 Dr. M. Eikermann, Essen
2006 Dr. med. T. Loop, Freiburg
2007 Priv.-Doz. Dr. H. Eltzschig, Tübingen
2008 Priv.-Doz. Dr. med. Pascal Knüfermann, Bonn
2009 Priv.-Doz. Dr. med. Alexander Hötzel, Freiburg
2010 Priv.-Doz. Dr. med. Jörg Reutershan, Tübingen
2011 Dr. med. Ulrich Frey, Essen
2012 Priv.-Doz. Dr. med. habil. Daniel Chappell, München
2013 PD Dr. rer.physiol. Martin Albrecht, Kiel
PD. Dr. med. Dr. med. habil Patrick Meybohm, Frankfurt
2014 PD Dr. med. Simon Schäfer, Essen
2014 Prof. Dr. med. Alexander Zarbock, Münster
2015 PD Dr. med. Christian Stoppe, Aachen
2016 PD Dr. Christian Brülls, Aachen
2017 Dr. med. Melanie Meersch, Münster