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Rudolf-Frey-Preis für Notfallmedizin

 

Ausschreibung

Stand: April 2018

 

Der von der Firma Narcotrend-Gruppe, Hannover, gestiftete Rudolf-Frey-Preis für Notfallmedizin in Höhe von insgesamt 2.500 Euro für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Notfallmedizin steht auch zur Preisvergabe 2019 zur Verfügung.
 
Um den Preis können sich sowohl Einzelpersonen als auch Arbeitsgruppen bewerben mit in deutscher Sprache verfassten Beiträgen. Die näheren Teilnahmebedingungen ergeben sich aus den Verleihungsbestimmungen des Rudolf-Frey-Preises. Berücksichtigt werden Arbeiten, die bis zum 28. Februar 2019 (Datum des Poststempels)  auf elektronischem Wege (s.u.) eingegangen sind. Dabei ist in einem Begleitschreiben mitzuteilen, ob und gegebenenfalls wo die Arbeit erstmals veröffentlicht wurde. Es ist außerdem die Erklärung abzugeben, dass die Arbeit für keinen anderen Preis eingereicht worden ist.
 


Wichtiger Hinweis:

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Statuten

(Beschluss des Präsidiums der DGAI vom 10.10.2018)

Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) verleiht jährlich den von der Firma Narcotrend-Gruppe, Hannover, gestiftete Rudolf-Frey-Preis für Notfallmedizin in Höhe der ihr dafür zur Verfügung gestellten Mittel an Mitglieder der Gesellschaft für bedeutsame Arbeiten auf dem Gebiet der Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin.  Der Bedeutung des Preises entsprechend, der die Persönlichkeit des Preisträgers ehren und seinen Einsatz für die anästhesiologische Forschung würdigen soll, verdienen Arbeiten den Vorzug, die auf mehrjähriger Beschäftigung mit einem umschriebenen Forschungsgebiet beruhen.

Bei der Bewertung sind zu berücksichtigen:

        Originalität der Arbeit,

        methodischer Ansatz und Realisierung,

        Bedeutung der Arbeit für die Klinik.

An der Auswahl nehmen nicht veröffentlichte sowie in dem der Preisverleihung vorhergehenden Jahr veröffentlichte Arbeiten sowie kumulative Habilitationsschriften teil, die bis zu dem in der jeweiligen Ausschreibung angegebenen Termin bei der Geschäftsstelle der DGAI elektronisch eingereicht werden. Dabei ist mitzuteilen, ob und gegebenenfalls wo die Arbeit erstmals veröffentlicht wurde. Es ist außerdem die Erklärung abzugeben, daß die Arbeit keinen anderen Preis erhalten hat.

Der Preis soll in der Regel auf höchstens zwei Arbeiten aufgeteilt werden. Stammt eine Arbeit von mehreren Autoren, so wird der ihr zuerkannte Preis in gleichen Beträgen auf sie verteilt, falls die Autoren sich nicht auf einen anderen Aufteilungsschlüssel einigen.  Das Präsidium der DGAI setzt eine Kommission mit drei Mitgliedern ein und bestimmt den Federführenden, dem über die Geschäftsstelle der DGAI die eingereichten Arbeiten übersendet werden. Jedes der drei Mitglieder der Kommission bewertet diese Arbeiten und übersendet sie mit einer Begutachtung aus der die für die Bewertung maßgeblichen Gesichtspunkte hervorgehen, dem Federführenden. Jedes Mitglied kann bei der Bewertung bis zu 15 Punkte vergeben, wobei alle Punkte auf eine Arbeit konzentriert oder auf zwei ausgewählte Arbeiten verteilt werden können. Erscheint einem Mitglied der Entscheidungskommission keine Arbeit preiswürdig, so teilt es dies dem Federführenden mit. Ist eine Arbeit zu bewerten, die von einem Mitglied der Kommission oder aus seinem unmittelbaren Arbeitsbereich stammt, so scheidet dieses Mitglied für die Bewertung aller Arbeiten aus; an seine Stelle tritt ein Stellvertreter.  Der Federführende übersendet dem Präsidenten die ausgewählten Arbeiten und ihre Bewertung oder teilt ihm das negative Ergebnis des Auswahlverfahrens mit. Den Preis erhält die Arbeit mit der höchsten Punktzahl. Erreichen zwei Arbeiten die gleiche Punktzahl, so wird der Preis zwischen diesen Arbeiten hälftig geteilt. Erreichen mehr als zwei Arbeiten die gleiche höchste Punktzahl, so entscheidet der Federführende zwischen welchen zwei Arbeiten der Preis zu teilen ist. Kommen zwei der drei Kommissionsmitglieder zu dem Ergebnis, daß keine der Arbeiten preiswürdig ist, so wird der Preis in diesem Jahr nicht verliehen. Die für dieses Jahr verfügbaren Mittel werden auf die nächsten Jahre übertragen. Die Entscheidungen der DGAI über die Preisverleihung sind abschließend; der Rechtsweg wird ausgeschlossen. Preisträger sind grundsätzlich von einer weiteren Bewerbung für diesen Preis ausgeschlossen. Der Präsident der DGAI gibt jährlich in den Zeitschriften "Anästhesiologie & Intensivmedizin", "Der Anaesthesist" sowie "Anästhesiologie - Intensivmedizin - Notfallmedizin - Schmerztherapie" unter Hinweis auf diese Statuten den Bewerbungstermin und die Höhe des Preises bekannt. Zwischen Bekanntgabe und Einsendeschluss soll eine Frist von mindestens drei Monaten liegen.

 

Gutachterkommission

Prof. Dr. J.-Th. Gräsner, Kiel - Federführend
PD Dr.  A. Brockmann, Aachen
Prof. Dr. A. Bohn, Münster


Stellvertreter:
Prof. Dr.  A. Heller, Augsburg
Dr. S. Prückner, München

 

Aktuelle Preisträger/innen und Übersicht aller Preisträger/innen

Aktuelle Preisträger/innen

Prof. Dr. med. Axel R. Heller
Universitätsklinikum Dresden

Titel der Arbeit:
„Diagnostische Güte von Vorsichtungsverfahren für den Massenanfall von Verletzten“


Übersicht aller Preisträger/innen

2005 Dr. med. T. Palmaers, Erlangen
2006 Dr. med. B. Bein, Kiel
2007 Dr. med. P. Meybohm, Kiel
2008 Dr. Markus Zimmermann, Regensburg
2009 Dr. med. Daniel Ross, Westerstede
2011 Dr. med. Martin Messelken, Göppingen
2012 Dr. med. Andreas Bohn, Münster
2013 Priv.-Doz. Dr. med. Jan-Thorsten Gräsner, Kiel
2015 Dr. med. Tim Kampmeier, Dr. med. Roman-Patrik Lukas, Münster
2016 Prof. Dr. Bernd W. Böttiger, Köln 
2018 Prof. Dr. med. Axel Heller, Dresden