Breadcrumbs

 

Rudolf-Frey-Preis für Notfallmedizin

Ausschreibung

Stand: Oktober 2017

 

Der von der Firma Narcotrend-Gruppe, Hannover, gestiftete Rudolf-Frey-Preis für Notfallmedizin in Höhe von insgesamt 2.500 Euro für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Notfallmedizin steht im Einvernehmen mit der Rudolf-Frey-Gesellschaft, Hannover, auch zur Preisvergabe im Jahre 2017 zur Verfügung.
 
Um den Preis können sich sowohl Einzelpersonen als auch Arbeitsgruppen bewerben mit in deutscher Sprache verfassten Beiträgen. Die näheren Teilnahmebedingungen ergeben sich aus den Verleihungsbestimmungen des Rudolf-Frey-Preises (Anästh. Intensivmed. 12/2004, 749). Berücksichtigt werden Arbeiten, die bis zum 31. Januar 2018 (Datum des Poststempels) per Einschreiben an

Herrn Prof. Dr. Jan-Peter Jantzen
Rudolf-Frey-Gesellschaft
Klinikum Hannover Nordstadt
Haltenhoffstraße 41
30167 Hannover, Deutschland
 
in vierfacher Ausfertigung eingegangen sind. In einem Begleitschreiben ist mitzuteilen, ob und gegebenenfalls wo die Arbeit erstmals veröffentlicht wurde. Es ist außerdem die Erklärung abzugeben, dass die Arbeit für keinen anderen Preis eingereicht worden ist.

Wichtiger Hinweis:


Bitte verwenden Sie für die Einreichung Ihrer Arbeit das folgende Bewerbungsformular. Es dient als Grundlage für die Präsentation der jeweiligen Preisträgerarbeit auf dem DAC und in einer Beilage zur A&I.
document Bewerbungsformular Wissenschaftliche Preise der DGAI (Word) (44 KB)

Verleihungsbestimmungen

Die Vergabe dieser Auszeichnung unterliegt folgenden Bestimmungen:

  1. Der Preis ist mit 2.500,- Euro (in Worten: Euro zweitausendfünfhundert) dotiert und wird im Jahr nach der Veröffentlichung der ausgezeichneten Arbeit verliehen.
  2. Über die Preisvergabe entscheidet in geheimer Wahl ein Verleihungskomitee. Liegt nach Auffassung des Komitees in einem Jahr keine preiswürdige Arbeit vor, so wird von der Verleihung des Preises abgesehen.
  3. Das Komitee besteht - einschließlich des Vorsitzenden und eines Repräsentanten der DGAI - aus fünf Personen. Bei Ausscheiden eines Komiteemitgliedes wird vom Komitee ein neues Mitglied gewählt. Wird nur ein Kandidat vorgeschlagen, so ist zunächst Einstimmigkeit erforderlich.Wird diese nicht erreicht, ist ein zweiter Wahlgang erforderlich. Dabei ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der Stimmen der Anwesenden erhalten hat. Erhält ein Kandidat diese Stimmenzahl nicht, muss ein anderer Kandidat zur Wahl aufgestellt werden. Werden zwei oder mehr Kandidaten vorgeschlagen, so ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der Stimmen der Anwesenden erhalten hat. Erreicht kein Kandidat die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen, so findet zwischen den beiden Bewerbern mit der höchsten Stimmenzahl eine Stichwahl statt. In diesem Fall gilt derjenige als gewählt, der die meisten Stimmen auf sich vereint.

    Das Komitee ist beschlussfähig, wenn wenigstens drei der Mitglieder - darunter der Vorsitzende und der Repräsentant der DGAI - erschienen sind und die Einladung ordnungsgemäß erfolgt ist, d.h. schriftlich mit einer Frist von vier Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung.

    Der Stifter hat das Recht, einen Vertreter zu den Sitzungen des Komitees zu entsenden. Das Komitee tagt mindestens einmal jährlich. Das Komitee ist in seinen Entscheidungen frei und unabhängig. Seine Entscheidungen sind nicht anfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  4. Es können sowohl Arbeiten von Einzelpersonen als auch von Arbeitsgruppen ausgewählt werden. Stammt eine Arbeit von mehreren Autoren, so ist der ihr zuerkannte Preis in gleichen Beträgen auf die Autoren aufzuteilen, sofern diese nicht bei Einreichung der Arbeit einen anderen Verteilungsschlüssel festgelegt haben. Auf Beschluss der Jury kann der Preis zu gleichen Teilen aufgeteilt werden. Zur Gültigkeit eines Beschlusses des Komitees genügt Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
  5. Die Arbeiten sollen in deutscher Sprache verfasst sein. Die Einsender von Arbeiten haben keinen Anspruch auf Ersatz von Auslagen, Kosten, Zeitaufwand u.ä..
  6. Die Preisverleihung nimmt der Präsident der DGAI / des DAC während der Jahrestagung der DGAI vor.
  7. Der Stifter des Preises behält sich das Recht vor, diese Bestimmungen im Einvernehmen mit dem Komitee und dem Präsidium der DGAI zu ändern oder zu ergänzen.
  8. Mit Einreichung der Arbeit erkennt der Bewerber diese Bestimmungen als verbindlich an.
  9. Einsendungen von Manuskripten (sechs Exemplare, Postweg) werden bis zum (Datum wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben) erbeten:
    Rudolf-Frey-Gesellschaft
    z. H. Prof. Dr.med. Jan-Peter Jantzen
    Klinikum Hannover Nordstadt
    Haltenhoffstrasse 41
    D-30167 Hannover.
     

Gutachterkommission

Prof. Dr. T. Jantzen, Cambs - Federführend
PD Dr.  J.-T. Gräsner, Kiel
Prof. Dr. F. Mertzlufft, Bielefeld
Prof. Dr. G. Sehhati-Chafai, Bremen

Stellvertreter:
Dr. A. Stanek, Delmenhorst

Aktuelle Preisträger/innen und Übersicht aller Preisträger/innen

Aktuelle Preisträger/innen

Prof. Dr. med. Bernd W. Böttiger
Klinik für Anästhesiologie, Universitätsklinikum Köln 

Titel der Arbeit:
"Einfluss der Anwesenheit eines Notarztes auf das Überleben nach prähospitaler Reanimation: Systematische Übersicht und Metaanalyse"


Übersicht aller Preisträger/innen

2005 Dr. med. T. Palmaers, Erlangen
2006 Dr. med. B. Bein, Kiel
2007 Dr. med. P. Meybohm, Kiel
2008 Dr. Markus Zimmermann, Regensburg
2009 Dr. med. Daniel Ross, Westerstede
2011 Dr. med. Martin Messelken, Göppingen
2012 Dr. med. Andreas Bohn, Münster
2013 Priv.-Doz. Dr. med. Jan-Thorsten Gräsner, Kiel
2015 Dr. med. Tim Kampmeier, Dr. med. Roman-Patrik Lukas, Münster
2016 Prof. Dr. Bernd W. Böttiger, Köln