BDA und DGAI haben ein Update ihrer Stellungnahme zur Terminierung elektiver operativer Eingriffe nach COVID-19 Infektion oder Impfung bei Erwachsenen veröffentlicht. Die Empfehlungen sind angelehnt an die kürzlich erschienenen Stellungnahmen internationaler Fachgesellschaften und berücksichtigen den Impf- und Immunstatus der Bevölkerung, die weniger virulenten Varianten in der Post-Omikron-Phase und die jüngsten Erkenntnisse von klinischen Studien.


Vor diesem Hintergrund wird empfohlen, dass Operationen nicht mehr automatisch innerhalb von sieben Wochen nach Infektion vermieden werden sollten. Stattdessen soll eine individuelle Bewertung unter Einbeziehung des Immunstatus, des Schweregrads der Infektion sowie des Operationsrisikos erfolgen. Entscheidungen sollten in Absprache mit dem Patienten getroffen werden, wobei auch Langzeitfolgen wie Post- oder Long-COVID berücksichtigt werden sollten.

 

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