Eine neue Version der S2k-Leitlinie „Behandlung von thermischen Verletzungen bei Erwachsenen“ wurde veröffentlicht.

Die Leitlinie wurde federführend von der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin e.V. (DGV) erstellt.

Auch die DGAI war an der Erstellung beteiligt.

Thermische Verletzungen zählen zu den schwersten und mit ihren Folgen auch zu den nachhaltigsten Traumata. Daraus ergeben sich hohe Anforderungen an die Versorgungsqualität mit qualifizierter, komplexer interdisziplinärer und interprofessioneller Behandlung, die von nationalen und internationalen Fachgesellschaften eindeutig definiert ist. Das Ziel der Leitlinie ist ein Konsens in der Behandlung thermischer Schädigungen der Haut sowie deren systemischer Folgen bei Erwachsenen. Die Leitlinie behandelt die präklinische und klinische Versorgung, die Diagnostik, die Lokalbehandlung und die Therapie der systemischen Verbrennungsfolgen sowie die qualifizierte Nachsorge und Rehabilitation der betroffenen Patientinnen und Patienten. Hier liegt der Fokus auf der interdisziplinären Behandlung der Betroffenen durch alle beteiligten Berufsgruppen, um eine ganzheitliche Therapie zu ermöglichen.

Daher war das Ziel eine Abstimmung der Leitlinie zur Diagnostik und Therapie unter Beteiligung aller an der Diagnostik und Behandlung beteiligten Fachgesellschaften und Verbände mittels DelphiVerfahren. Die Leitlinie wurde als ausführliche Version mit klarer Gliederung zum Auffinden der individuell entscheidenden (diagnostischen oder operativen) Passagen formuliert. 

 

Version 8.0
Veröffentlicht am: 27.11.2025
Stand: 01.09.2025
gültig bis: 30.08.2030

 

Sie finden die Leitlinie ab sofort im Register der AWMF