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33. Wissenschaftlichen Arbeitstage der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI)

Die 33. Wissenschaftlichen Arbeitstage der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) werden vom 15. – 16.02.2019 in Würzburg, Festung Marienberg, Hofstuben, veranstaltet.

Nach Maßgabe der Statuten* der Wissenschaftlichen Arbeitstage werden hiermit Interessenten, die Mitglieder der DGAI sind, eingeladen, ihre Teilnahme durch elektronische Einsendung eines Abstracts an die u. a. Anschrift anzumelden.
Die angenommenen Arbeiten nehmen an dem Auswahlverfahren für das DGAI-Forschungsstipendium der Fresenius-Stiftung teil.

Bewerbungen um das Forschungsstipendium bitten wir, entsprechend den Vorgaben auf der u.g. Internetseite nach Annahme des Abstracts einzureichen.

2019 wird das DGAI-Forschungsstipendium der Fresenius-Stiftung für eine hervorragende Forschungsarbeit mit 15.000 € dotiert.

Grundlagenforschung und klinische Forschung sollen gleichermaßen gefördert werden.

Einsendeschluss: 04.01.2019
Nähere Informationen: https://www.ukw.de/anaesthesie/veranstaltungen/
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Anschrift: Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie,
Universitätsklinikum Würzburg (Sekretariat Frau P. Urenkov),
Direktor: Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. N. Roewer,
Oberdürrbacher Straße 6, D-97080 Würzburg,
Tel.: 0931 20130015, Fax: 0931 20130019.
* siehe: Anästh Intensivmed 2001:42:805-807


Bundesgesundheitsminister Spahn ermutigt Bürger zu Herzdruckmassage - „Woche der Wiederbelebung“ beginnt - Deutschland hat Nachholbedarf

Nürnberg/Berlin. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will mehr Bürger ermutigen, Herzdruckmassage zu lernen: „Jedes Jahr erleiden etwa 50.000 Menschen außerhalb eines Krankenhauses einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Da kommt es auf die ersten Minuten an. Aber umso mehr Herzdruckmassage können, desto mehr Menschenleben können wir retten“, sagte Spahn in einem Interview zur „Woche der Wiederbelebung“, die an diesem Montag (17. September) beginnt.

Mit der Aktionswoche, die seit 2012 vom „Berufsverband Deutscher Anästhesisten“ (BDA) und der „Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin“ (DGAI) in Kooperation mit dem „Deutschen Rat für Wiederbelebung“ veranstaltet wird, sollen die Bürger aufgefordert werden, bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand grundlegende Maßnahmen wie die Herzdruckmassage auszuführen.

„Moralische Verpflichtung“

„Es gibt vor allem eine moralische Verpflichtung jedes Bürgers, mit der Wiederbelebung zu starten“, sagt Spahn, der die Schirmherrschaft über die „Woche der Wiederbelebung“ übernommen hat. „Auch ich würde mir ja wünschen, wenn ich einen Herz-Kreislauf-Stillstand hätte, dass jemand loslegt, ohne Angst, etwas falsch zu machen. Dafür braucht man vorher aber auch die praktische Übung.“

Bei der Herzdruckmassage hat Deutschland im internationalen Vergleich großen Nachholbedarf. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen: Während hierzulande nur bei etwa 40 Prozent der Reanimationen Laien mit Herzdruckmassage beginnen, sind es zum Beispiel in Dänemark und Irland jeweils mehr als 70 Prozent. Notärzte und Anästhesisten weisen darauf hin, wie wichtig die Maßnahme bei Atem- und Herzstillstand ist. Denn ohne Sauerstoff kann das menschliche Gehirn höchstens fünf Minuten überleben. Mit jeder Minute ohne Hilfe werden Behinderung und Tod immer wahrscheinlicher.

Drei einfache Schritte: Prüfen, rufen, drücken.

Dabei ist die Laienreanimation sehr einfach in drei Schritten umzusetzen: „Prüfen“: Den Patienten ansprechen und behutsam rütteln. „Rufen“: Andere Helfer auf die Situation aufmerksam machen und die Notrufnummer 112 wählen. Und schließlich „drücken“: Den Ballen der einen Hand auf die Mitte des Brustbeins setzen. Den Ballen der anderen Hand darauf legen. Dann 100-mal pro Minute den Brustkorb mindestens fünf Zentimeter herunterdrücken. Geschulte Helfer sollen die Mund-zu-Mund-Beatmungen im Verhältnis von 30 Herzdruckmassagen zu zwei Beatmungen durchführen.

In der Woche der Wiederbelebung vom 17. bis zum 23. September 2018 bieten deutschlandweit vor allem Jugendtreffs, Hilfsorganisationen, Fitnessstudios, Krankenhäuser und Feuerwehren insgesamt fast 200 Aktionen an, meist Infostände, an denen die Herzdruckmassage gelernt und trainiert werden kann. Ein Überblick über die Aktionswoche und die Veranstaltungen ist im Internet unter „www.einlebenretten.de“ zu finden.

https://youtu.be/udjL5LH1WTE

https://youtu.be/nk0HNZ0gF7M

https://youtu.be/0pP7G4qLvS8

https://youtu.be/bsVuE2-MpnQ